Vorbei sind die Zeiten, als Geldscheine zum Geburtstag, zu Weihnachten oder zur Hochzeit noch verschämt in einem Umschlag überreicht wurden, denn auch Geld lässt sich in einer schöneren Verpackung präsentieren. Ob Scheine oder Münzen: Besonders originell wirken Geldgeschenke, die ein witziges Wortspiel zum Inhalt haben. Im Volksmund heißt Geld auch Knete, Kohle, Heu, Mäuse oder Moos. Mithilfe dieser Utensilien kommen Geldgeschenke besonders gut an. Auch eine „Finanzspritze“ ist immer willkommen. Dazu werden mehrere Geldscheine zusammengerollt und in eine überdimensionale Infusionsspritze gesteckt.
Mit Knetmasse beispielsweise sind der Fantasie der Künstler keine Grenzen gesetzt. Aus Knete lassen sich Figuren basteln, an die das Geld in vielfältiger Weise befestigt werden kann. Je nach Anlass kann man ein Hochzeitspaar formen, das in einem Spielzeugauto sitzt, in dessen Kofferraum einige Scheine für die Flitterwochen bereitliegen. Einem Fußballfan können geschickte Bastler eine Figur in der passenden Vereinstracht schenken. Der Schein wird an einem langen Schaschlikspieß aus Holz befestigt und dient der Spielerfigur als Fahne.
Wer Kohle verschenken möchte, darf keine Angst vor schmutzigen Händen haben, denn für dieses Präsent dienen entweder Briketts oder Eierkohle als Verpackung. In einen Blecheimer wird die Kohle gefüllt, das Geld aus hygienischen Gründen in Alufolie verpackt und zwischen den Kohlestücken versteckt. Analog dazu kann ein großer Umzugskarton mit Heu als Geschenkverpackung für viele Scheine verwendet werden. Damit sich die Suche auch lohnt, werden viele Geldscheine mit niedrigen Werten im Freundeskreis gesammelt, sodass in der Heukiste anschließend eine stattliche Summe zusammenkommt.
Geld kann auch ästhetisch ansprechend verpackt werden. Die Tradition, große Blumensträuße zu verschenken, deren Blüten aus kunstvoll gefalteten Scheinen bestehen, ist schon relativ alt. Ein solches farbenfrohes Blütenmeer wird nach wie vor gerne in Empfang genommen. Für den Kindergeburtstag eignet sich eine Schüssel voller Götterspeise, in die beim Herstellungsprozess schichtweise saubere Münzen hineingegeben worden sind.